MelliTopia

… einfach mit Worten kreativ!

Kategorie: Gedankenwelt Seite 1 von 3

openPetition: Freiheit für Frau Rackete

Ich habe da mal ein kleines Anliegen an Euch!
Ich starte hier keinen Spendenaufruf, aber um eine Unterschrift und seine Gedanken in Worte zu fassen, bitte ich Euch.
Zeigt Herz und stemmmt Euch gegen diese immer wieder aufflammende Gleichgültigkeit und macht den Rettern Mut und Hoffnung weiter zu machen, denn
Sie retten Menschenleben.

Gerade habe ich auf openPetition eine Petition unterschrieben, die Euch interessieren könnte.

Unterzeichnest auch Du?
https://www.openpetition.de/petition/online/freiheit-fuer-frau-rackete

Ich habe unterschrieben, weil:

Es kann nicht angehen, das dabei zugesehen werden soll wie Menschen im Mittelmeer ertrinken und es deshalb keine Strafe gegeben hätte.

Was für Menschen sind wir eigentlich, wenn wir nicht den Mut und die Courage aufbringen Fr. Rackete zu helfen.
Ihr „HELFEN“ (mit den Booten raus fahren und nach Schiffbrüchigen ausschau halten) heißt Menschenleben retten!!!!

Danke an alle die Teilen, darauf Aufmerksam machen und Helfen!

Deepdarkroom … Trip in meine Psyche

Da sich die Politgesellschaft und viele andere Dummies mit dem Thema “ Ballerspiele = Amokläufer“ nur mit Schubladendenken widmen, dachte ich mir, ich schaue mal ganz persönlich in meinen eigenen Deepdarkroom genannt „Psyche“ und reflektiere meine Werte-/Normenvortestellungen mit denen Vor und während der Spielerei.

Und nein es heißt Egoshooter, wenn dann Richtig!

Macht mich das Spielen von Egoshootern, Horrorspiele ect. allein zum Amokläufer?

Etwas über mich:
Ich bin 42 Jahre alt, habe 3 Kinder im Erwachsenenalter, bin verheiratet und habe in meiner Kindheit Werte- und Normenvorstellungen meiner Großeltern eingeimpft bekommen.

Respekt, Rechtschaffenheit, Gehorsam, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Höflichkeit, Empathie, Sorgfalt usw.

Ich könnte hier noch weitere Schlagwörter aufführen, trotzdem denke ich das diese Gewählten ausreichen werden.
Meine Erziehung sah in vielerlei Hinsicht ähnlich aus, meine Schlagwörter decken sich mit den Oben genannten völlig, doch habe ich auch eigene hinzugefügt und andere weggelassen.

Im Alter von 12 Jahren, habe ich mit einem Comodore 64 angefangen in die Spielewelt einzutauchen.
Man war das ne Zeit! 😀 Elite und Olympic Games waren mein Suchtmittel Nummer 1!

Man Entwickelt sich während der gesamten Zeit.
Man schärft sein Blickfeld, Hand-/Augenkoordinationn und Reflexe werden gestärkt und der große Vorteil wenn man mal Sauer ist, Egoshooter, Tekken oder Streetfighter rein und los gehts, danach fühlst du dich besser.
Ist bei mir jedenfalls so. 😉

Damals wie Heute spiele ich auf meiner XBox1, XBox360, XBoxOne, dem PC, den Konsolen meiner Mädels von Horrorspieln, Egoshooter, über Rollenspiele bis kleine Fun Arcadegames aka Pinball, alles was mir gefällt.

Dabei hatte ich nie das Gefühl ich müsste wild Mordend durch die Schule, über die Straße noch sonst wo rennen.
Im Gegenteil, ich kann meine eigenen Träume leben, ohne jemanden zu Verletzen, Schaden anzurichten oder um Verzeihung zu bitten.
Ich kann meiner „dunklen“ Seite freien Lauf lassen oder meinen Witzkopf mit Fungames befriedigen.

Spaß haben ist das Motto. 😀

These

Meine Psyche (und auch derer die psyschisch und seelisch unbelastet sind) kann zwischen Realität und Fiktion entscheiden. Ich spiele weil es mir Spaß macht, weil es für mich ein Hobby ist wie bei anderen Reiten oder Fußball.
Ich habe jemanden zum reden, kenne meine eigene Belastungsgrenze und kann über meine Gefühle reden, ich bin mir dabei auch nicht zu Schade jemandem auf die Füße zu treten um meinen Standpunkt klar und deutlich auszudrücken. Darüber hinaus kann ich auch die Belange meines Gegenübers akzeptieren und respektieren.

In der Theorie z.B. operantes Konditionieren habe ich genügend positive Verstärker erhalten und verinnerlicht, um mein Verhalten empathisch und respektvoll in solchen Situationen zu gestalten.

Wer immer an seine Grenzen kommt, nie gelernt hat über sich und seine Gefühle und Belastung zu reden und immer wieder psychsich und/oder physisch unter Druck gerät, hat es schwer zwischen der Realität und Fiktion zu unterscheiden, doch ist auch das „Spiel“ nur ein Ventil das irgendwann nicht mehr ausreicht um seinem Schmerz zu entkommen.
Da kann man dann aber auch Filme, Serien und Musik erwähnen, auch das sind Ventile!

Wie steht ihr zu diesem Thema? Gerne Antworten hier im Blog oder auf Mastodon.

Frage des Tages: Vorsorgevollmacht & Patientenverfügung

Da ich gerade dabei bin einen Pflegegrad für meine Mutter zu beantragen, dachte ich mir wie sieht es mit Vorsorgevollmacht und
Patientenverfügung bei Euch aus.
Durch meinen Beruf ex. Altenpflegerin und Pflegeberaterin nach § 7a einschließlich § 45 SDGXI & Case Management habe ich mich schon sehr lange damit beschäftigt. Ich rede auch offen mit meinen Mädels und meinem Mann darüber, für welche ich auch beides gerade aufsetze.
Nicht weil ich denke das in naher Zukunft etwas passiert, nur um Sicher zu gehen, dass wenn so ein Fall eintritt wir die Nötigen Schritte getroffen haben und abgesichert sind.

Habt ihr beides schon erstellt?
Habt ihr Euch darüber überhaupt schon einmal Gedanken gemacht?
Wisst ihr warum es Wichtig ist beides zu besitzen?
Habt ihr davon jetzt zum ersten Mal gehört?

Kurze Erklärung:

Vorsorgevollmacht
In der Vorsorgevollmacht gibt man an, welche Person im Falle eines Unfalles oder Erkrankung Auskunft über den Gesundheitszustand, den möglichen Theraapien usw. erhält und im Falle das man es nicht selbst Entscheiden kann, als Ansprechpartner für Ärzte, Therapeuten, Pflegekräfte usw. ist.
So gesehen wird dort auch geregelt, dass der Bevollmächtigte, sollte eine gesetzliche Betreuung nötig werden, dort der Wunsch geäußert werden kann, wem man dieses Vertrauen schenken möchte.

Inhalt:
1. Gesundheitssorge/Pflegebedürftigkeit
2. Aufenthalt und Wohnungsangelegenheiten
3. Behörden
4. Vermögenssorge
5. Post und Fernmeldeverkehr
6. Vertretung vor Gericht
7. Untervollmacht
8. Betreuungsverfügung
9. Geltung über den Tod hinaus
10. Weitere Regelungen

Die Vorsorgevollmacht muss von beiden Unterschrieben werden.

Schnell kann es passieren, das ein Unfall oder eine Erkrankung alles verändert. Es müssen Entscheidungen getroffen werden wie:

Darf ich Auskunft über den Gesundheitszustand erhalten und Entscheidungen treffen?
Das ist Schwierig wenn der Betroffene nicht bei Bewusstsein ist und seine Wünsche nicht mehr äußern kann.
Dann kommt die Vorsorgevollmacht und die Patientenverfügung ins Spiel.

Selbst als Ehegatte und Elternteil, sollten die Kinder über 18 Jahre sein, hat man kein Auskunfts- und Entscheidungsrecht.
Deshalb ist es so unendlich Wichtig schon in Jungen Jahren festzulegen, wer als Vertrauensperson eingesetzt werden kann und bei Ehegatten muss dies auch Eingetragen sein.
Die Ärzte können Auskunft gebem sich auch mit den Angehörigen beraten, aber letztlich ein Recht darauf und Entscheidungskraft hat man nicht, sondern erst mit einer Vorsorgevollmacht.

Soll ein Umzug in ein Pflegeheim folgen? Wer kann Anträge stellen? Wer darf Entscheidungen treffen? Wer kümmert sich um die Finanzen? uvm.

Individuell ist gesagt, ich habe meine Vorsorgevollmacht abstufungen beigefügt. Das heißt wenn mein Mann selbst die Aufgabe aufgrund einer Erkrankung, Unfalls oder Tod nict ausführen kann, werden automatisch meine Töchter die Vorsorgebevollmächtigten.

Vorlage: Vorsorgevollmacht

Patientenverfügung
Hier ist alles geregelt was ich an Behandlung und Therapie möchte oder nicht.
Wann soll eine Behandlung abgebrochen werden, wünsche ich eine Reanimation wenn ja, wie lange und wenn nein ab wann nicht mehr.
Möchte ich jede Behandlung und so lange am Leben gehalten werden wie möglich, oder setze ich dem Grenszen und möchte nur noch eine
palliative Versorgung.

Dies gilt, wenn ich meinen Willen selbst nicht mehr äußern kann.
Gerade das Thema Demenz spielt eine Entscheidende Rolle.

Als Beispiel könnt ihr gerne meine Patientenverfügung lesen um einen Einblick zu erhalten wie ausführlich sie sein sollte.
Auch dort kann man noch einmal deutlich machen wer Auskunft erhalten soll und wem man eine Betreuerfunktion zumutet.

Beispiel: Patientenverfügung-blog

Wenn man denkt man hat es geschafft …

… schleudert es einen wieder auf den Boden der Tatsachen.

Was ist passiert?

Ich habe am 01. März einen tollen Job angetreten, mit viel Motivation, Ehrgeiz und Freude habe
ich mich auf die Arbeit und das Neue Leben gestürzt.
Endlich! Endlich geht es aufwärts, war mein Gedanke.

In den ersten Tagen wurde ich am Hauptstandort eingearbeitet und dann in meinem Außenbüro.
Ich bekam mit das der Krankenstand sehr hoch ist und es die ein und anderen Beschwerden gaben.
Fahrgeld und auch Gehalt wurden zu spät bzw. falsch bezahlt. Nun ja dachte ich mir, ist bestimmt eine Ausnahme.

Puste Kuchen! Nu sitze ich seit einer Woche ohne Gehalt da und frage mich ob ich dort bleiben möchte.
Dies ist unser einziges Einkommen was zu einem festen Zeitpunkt einfließen sollte und das Jobcenter hat schon neu berechnet, was toll ist und auch wieder nicht.
Denn jetzt sitze ich ohne Gehaltsabrechnung und Geld da und bete das es nächsten Monat nicht auch so geht.

Miete und andere Lebenskosten müssen bewältigt werden.

Ich bin echt ratlos und stinksauer!

Einen Schritt vor, drei Schritte zurück …

Es sah so Gut aus und dann das CT Ergebnis.
Die Tumore sind gewachsen, nachdem sie ein drittel geschrumpft waren.
Ein beängstigendes Gefühl und Schockierend für mich, aber nicht für meinen Onkel.

Das was er sagte musste ich erstmal verdauen.

Er: Oh, ….

Dr. : Ich habe sie für eine neue Therapieart empfohlen, eine „Immuntherapie“ sie hat gerade den Nobelpreis bekommen und könnte bei Ihnen anschlagen.

Er: Wann fangen wir an?

Er nahm es einfach hin, er beschwerte sich nicht, verfiel nicht in eine Schockstarre und ließ sich nicht beirren seinen Weg weiter zu gehen.

Ich brauchte sehr viel Kraft um ihm meine Traurigkeit und Wut nicht zu zeigen, sondern einfach nur für Ihn da zu sein.
Es hat mich Beschäftigt und wird es auch weiterhin, hin und wieder frage ich mich wie sieht es in Ihm aus? Was erzählt er uns nicht? … dann schaue ich aber in seine Augen oder lausche seinen Worten und erkenne, er hat sich damit abgefunden. Er will nur jemanden an seiner Seite, der diesen steinigen Weg mit ihm geht und nicht alleine lässt.

Der ihm Mut macht und seine Entscheidungen so respektiert ohne Sie zu bewerten.

Es ist schwer, aber ich muss es für Ihn aushalten und den Weg mit ihm nach seinen Wünschen weiter gehen.

Glück muss der Mensch …

… auch einmal im Leben haben.

So geschehen bei meinem Onkel.

Wie einige von euch schon wissen, kämpft er gerade mit 65 Jahren gegen zwei Lungentumore an.
Dieses Bonchialkarzinoms ist die agressivste Art.

Dummerweise ist seine Lunge schon seit Jahren durch eine Asbestose (Erkrankung der Lunge durch Asbest) geschwächt, das Ganze ist dann noch mit einer psychischen Erkrankung gespickt (chronische Psychose), und 3 Schlaganfälle machten es ihm auch nicht leicht.
Dies sind alles Faktoren die es Ihm zusätzlich schwer machen sollten mit der Situation umzugehen.

Doch nicht bei Ihm, er hat es sich zur Aufgabe gemacht gegen den Krebs mit allen Mitteln anzukämpfen und alles durchzustehen was ihm auferlegt wird.
Panikattacken im CT sind mittlerweile Schnee von gestern und gerade Heute, nach einer Blasenspiegelung und der Angst dort könnten Metastasen sein, hat er diesen Eingriff mit Gelassenheit gemeistert.

Resultat: Glück muss der Mensch auch einmal im Leben haben.

Keine Auffälligkeiten, keine Metastasenbildung, es ist alles in Ordnung.

Ich bin so voller Stolz und habe einen Heiden Respekt davor, wie er mit der Diagnose „Tumorerkrankung“ umgeht und nichts unversucht lässt, dass es ihm noch eine Weile so gut geht wie jetzt.

Dies zu schreiben ist meine Art mit der Erkrankung, mein Befinden und den Aufgaben als Betreuerin umzugehen, einfach einen Raum schaffen zu erzählen wie es ist als Angehöriger und auch dann als bestellter Betreuer mit den Unwägbarkeiten fertig zu werden, wie schwer es manchmal ist die Emotionen beiseite zu lassen und Stark für den Anderen zu sein.

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