Deepdarkroom … Trip in meine Psyche

Da sich die Politgesellschaft und viele andere Dummies mit dem Thema “ Ballerspiele = Amokläufer“ nur mit Schubladendenken widmen, dachte ich mir, ich schaue mal ganz persönlich in meinen eigenen Deepdarkroom genannt „Psyche“ und reflektiere meine Werte-/Normenvortestellungen mit denen Vor und während der Spielerei.

Und nein es heißt Egoshooter, wenn dann Richtig!

Macht mich das Spielen von Egoshootern, Horrorspiele ect. allein zum Amokläufer?

Etwas über mich:
Ich bin 42 Jahre alt, habe 3 Kinder im Erwachsenenalter, bin verheiratet und habe in meiner Kindheit Werte- und Normenvorstellungen meiner Großeltern eingeimpft bekommen.

Respekt, Rechtschaffenheit, Gehorsam, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Höflichkeit, Empathie, Sorgfalt usw.

Ich könnte hier noch weitere Schlagwörter aufführen, trotzdem denke ich das diese Gewählten ausreichen werden.
Meine Erziehung sah in vielerlei Hinsicht ähnlich aus, meine Schlagwörter decken sich mit den Oben genannten völlig, doch habe ich auch eigene hinzugefügt und andere weggelassen.

Im Alter von 12 Jahren, habe ich mit einem Comodore 64 angefangen in die Spielewelt einzutauchen.
Man war das ne Zeit! 😀 Elite und Olympic Games waren mein Suchtmittel Nummer 1!

Man Entwickelt sich während der gesamten Zeit.
Man schärft sein Blickfeld, Hand-/Augenkoordinationn und Reflexe werden gestärkt und der große Vorteil wenn man mal Sauer ist, Egoshooter, Tekken oder Streetfighter rein und los gehts, danach fühlst du dich besser.
Ist bei mir jedenfalls so. 😉

Damals wie Heute spiele ich auf meiner XBox1, XBox360, XBoxOne, dem PC, den Konsolen meiner Mädels von Horrorspieln, Egoshooter, über Rollenspiele bis kleine Fun Arcadegames aka Pinball, alles was mir gefällt.

Dabei hatte ich nie das Gefühl ich müsste wild Mordend durch die Schule, über die Straße noch sonst wo rennen.
Im Gegenteil, ich kann meine eigenen Träume leben, ohne jemanden zu Verletzen, Schaden anzurichten oder um Verzeihung zu bitten.
Ich kann meiner „dunklen“ Seite freien Lauf lassen oder meinen Witzkopf mit Fungames befriedigen.

Spaß haben ist das Motto. 😀

These

Meine Psyche (und auch derer die psyschisch und seelisch unbelastet sind) kann zwischen Realität und Fiktion entscheiden. Ich spiele weil es mir Spaß macht, weil es für mich ein Hobby ist wie bei anderen Reiten oder Fußball.
Ich habe jemanden zum reden, kenne meine eigene Belastungsgrenze und kann über meine Gefühle reden, ich bin mir dabei auch nicht zu Schade jemandem auf die Füße zu treten um meinen Standpunkt klar und deutlich auszudrücken. Darüber hinaus kann ich auch die Belange meines Gegenübers akzeptieren und respektieren.

In der Theorie z.B. operantes Konditionieren habe ich genügend positive Verstärker erhalten und verinnerlicht, um mein Verhalten empathisch und respektvoll in solchen Situationen zu gestalten.

Wer immer an seine Grenzen kommt, nie gelernt hat über sich und seine Gefühle und Belastung zu reden und immer wieder psychsich und/oder physisch unter Druck gerät, hat es schwer zwischen der Realität und Fiktion zu unterscheiden, doch ist auch das „Spiel“ nur ein Ventil das irgendwann nicht mehr ausreicht um seinem Schmerz zu entkommen.
Da kann man dann aber auch Filme, Serien und Musik erwähnen, auch das sind Ventile!

Wie steht ihr zu diesem Thema? Gerne Antworten hier im Blog oder auf Mastodon.

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