Einen Schritt vor, drei Schritte zurück …

Es sah so Gut aus und dann das CT Ergebnis.
Die Tumore sind gewachsen, nachdem sie ein drittel geschrumpft waren.
Ein beängstigendes Gefühl und Schockierend für mich, aber nicht für meinen Onkel.

Das was er sagte musste ich erstmal verdauen.

Er: Oh, ….

Dr. : Ich habe sie für eine neue Therapieart empfohlen, eine „Immuntherapie“ sie hat gerade den Nobelpreis bekommen und könnte bei Ihnen anschlagen.

Er: Wann fangen wir an?

Er nahm es einfach hin, er beschwerte sich nicht, verfiel nicht in eine Schockstarre und ließ sich nicht beirren seinen Weg weiter zu gehen.

Ich brauchte sehr viel Kraft um ihm meine Traurigkeit und Wut nicht zu zeigen, sondern einfach nur für Ihn da zu sein.
Es hat mich Beschäftigt und wird es auch weiterhin, hin und wieder frage ich mich wie sieht es in Ihm aus? Was erzählt er uns nicht? … dann schaue ich aber in seine Augen oder lausche seinen Worten und erkenne, er hat sich damit abgefunden. Er will nur jemanden an seiner Seite, der diesen steinigen Weg mit ihm geht und nicht alleine lässt.

Der ihm Mut macht und seine Entscheidungen so respektiert ohne Sie zu bewerten.

Es ist schwer, aber ich muss es für Ihn aushalten und den Weg mit ihm nach seinen Wünschen weiter gehen.

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