Glück muss der Mensch …

… auch einmal im Leben haben.

So geschehen bei meinem Onkel.

Wie einige von euch schon wissen, kämpft er gerade mit 65 Jahren gegen zwei Lungentumore an.
Dieses Bonchialkarzinoms ist die agressivste Art.

Dummerweise ist seine Lunge schon seit Jahren durch eine Asbestose (Erkrankung der Lunge durch Asbest) geschwächt, das Ganze ist dann noch mit einer psychischen Erkrankung gespickt (chronische Psychose), und 3 Schlaganfälle machten es ihm auch nicht leicht.
Dies sind alles Faktoren die es Ihm zusätzlich schwer machen sollten mit der Situation umzugehen.

Doch nicht bei Ihm, er hat es sich zur Aufgabe gemacht gegen den Krebs mit allen Mitteln anzukämpfen und alles durchzustehen was ihm auferlegt wird.
Panikattacken im CT sind mittlerweile Schnee von gestern und gerade Heute, nach einer Blasenspiegelung und der Angst dort könnten Metastasen sein, hat er diesen Eingriff mit Gelassenheit gemeistert.

Resultat: Glück muss der Mensch auch einmal im Leben haben.

Keine Auffälligkeiten, keine Metastasenbildung, es ist alles in Ordnung.

Ich bin so voller Stolz und habe einen Heiden Respekt davor, wie er mit der Diagnose „Tumorerkrankung“ umgeht und nichts unversucht lässt, dass es ihm noch eine Weile so gut geht wie jetzt.

Dies zu schreiben ist meine Art mit der Erkrankung, mein Befinden und den Aufgaben als Betreuerin umzugehen, einfach einen Raum schaffen zu erzählen wie es ist als Angehöriger und auch dann als bestellter Betreuer mit den Unwägbarkeiten fertig zu werden, wie schwer es manchmal ist die Emotionen beiseite zu lassen und Stark für den Anderen zu sein.